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| Damir Tomicic - ein Tag in der community!
Axinom powered
Eigentlich recht unüblich und daher überraschend veröffentlichte Microsoft eine Woche
vor der MIX-Konferenz in Las Vegas eine Stellungsname in Sachen Silverlight und HTML5
auf dem Silverlight Team Blog und bestätigte eine dagegen weniger überraschende als
vielmehr erwartete Ankündigung - die Silverlight 5 Beta wird auf
der MIX veröffentlicht.
[1] http://team.silverlight.net/announcement/standards-based-web-plug-ins-and-silverlight/
Die Ausführung ist insofern zusätzlich lesenswert, da die Autoren Walid Abu-Hadba,
Scott Guthrie und Soma Somasegar die führenden Köpfe hinter der Strategie von Microsoft
in Sachen Evangelismus und die Entwicklung von Entwicklerwerkzeugen und -Technologien
sind. Strategisch ist dieser Schritt nachvollziehbar - eine klare Kommunikation im
Vorfeld einer öffentlich wirksamer Konferenz wie MIX ist die Lektion, die Microsoft
schmerzlich mit der PDC-Konferenz im letzten Jahr gelernt hat. Eine nicht ausreichend
erläuterte Aussage und schon hat man mit einer Masse an Deutungen im Netz und in der
Presse zu kämpfen.
Aktueller Trend in der Software-Entwicklung erinnert mich an die alten Cross
Media Publishing Zeiten am Anfang des Jahrhunderts, als die Fokussierung
auf medienneutrale Speicherung und die Verteilung auf diversen Ausgabekanälen die
Blütezeit der ECM/WCM Systeme ankündigte.
[2] http://de.wikipedia.org/wiki/Cross_Media_Publishing
Damals waren die Ausgabekanäle etwas anders definiert - hauptsächlich ging es um die
Vereinheitlichung der Web- und Print-Ausgaben. Auch wir haben mit AxCMS.net schon
immer die Strategie verfolgt im Frontend (Kundenprojekt) vollkommen unabhängig zu
bleiben - ob Microsoft ASP.NET mit MVC oder Silverlight bereichert, oder nun die Kunden
HTML5 wollen - die WCM-Engine soll es verwalten und ausgeben können. Dies ist die
einzig sinnvolle Strategie ..
[3] http://de.AxCMS.net
Heute sind wir sowohl in der Technik- als auch in der Geschäftswelt einen ganz großen
Schritt weiter und haben mit dem aktuellen Cross-Platform Trend eine
neue Dimension der Komplexität erreicht. Einfacher wurde es nicht ..
Um die Vielzahl der heutigen Geräte in Desktop-, Mobil- und Embedded-Bereichen mit
unterschiedlichen Betriebssystemen und Applikationen zu bedienen geht kein Weg an
HTML in der Version 5 kombiniert mit JavaScript vorbei. Es ist insofern nur konsequent,
dass Microsoft die verbesserte Unterstützung für die Entwicklung mit HTML5 ankündigt.
Auch deshalb weil HTML5 entgegen oft in der Presse verlautbaren Aussagen noch weit
von einem Standard entfernt ist. So dynamisch die Entwicklung der HTML5-Spezifikation
und so unterschiedlich die Implementierungen in diversen Browsern sind, werden wir
die déjà vu Gefühle aus den 90en Jahren nicht schnell loswerden können.
[4] http://de.wikipedia.org/wiki/HTML5
Nicht destotrotz ist es ein sehr wichtiger Trend, der inzwischen auch halbfertige
HTML5-Spezifikation zu einem de facto Standard konsequent etabliert.
Insbesondere auf mobilen Geräten, speziell auf den Smartphones setzt sich der Trend
zu den sog. hybriden Applikationen fort. Hinter diesem Namen verbirgt sich die Strategie
eine native mobile Applikation als Shell um einen HTML5-fähigen embedded/mobilen
Browser (meistens basierend auf der WebKit-Engine) zu bauen. Die native Applikation
übersetzt und übernimmt die Kommunikation mit dem Gerät, da Browser bekanntlich diese
Rolle nicht ausführen kann.
Die initiale Erstellung einer solchen hybriden Applikation bietet auf der Kostenseite
wenige Vorteile gegenüber der Entwicklung einer nativen Applikation. Unter dem Strich
ist es sogar meistens aufwendiger und umständlicher, da vieles nur über einen Workaround
möglich ist. Beispielsweise wenn die Applikation im Stand-By Modus beim ausgeschalteten
Bildschirm im Hintergrund laufen und mit der Hardware kommunizieren muss. Allerdings
wird hier die "Wiederverwendbarkeit" angepriesen, einmal entwickelte
Applikation lässt sich auf diverse Plattformen mit sehr wenig Aufwand übertragen und
noch einfacher Pflegen.
Grundsätzlich stimmt die Aussage schon. Natürlich erzählt man hier aber auch viele
Märchen und gibt Versprechen, die nie eingehalten werden können. Jeder Entwickler,
der mit JavaScript etwas umfangreicher gearbeitet hat, kann sicherlich ein paar Geschichten
erzählen. Aber der Trend setzt sich unaufhaltsam fort. Eines bleibt den nativen Applikationen
auch in diesem Fall vorbehalten - die derzeit viel gefragte User Experience.
Eine hybride Applikation ist und bleibt eine Web Seite, mit allen Vor- und Nachteilen.
Sowohl die Geschwindigkeit, die Unterstützung der Hardware (bspw. Multi-Touch) sowie
die nahtlosen Übergänge zwischen den Zuständen zerstören die Begeisterung der Nutzer.
Was auf den mobilen Geräten gilt, gilt natürlich auch im Web. Eine Web-Seite mit HTML5
und Ajax, sogar hardware-beschleunigt bleibt eine Web-Seite mit allen Vor- und Nachteilen.
Sie mögen auf einem Desktop PC weniger ausgeprägt sein, als auf einem Tablet PC, aber
sie sind da ? die Seite ist nie automatisch auf allen Browsern und allen Geräten lauffähig,
noch ist die Entwicklung mit nur einem Werkzeug und Framework möglich. Von einer Offline-Fähigkeit
gar nicht zu sprechen. Man kann nicht magisch mit den Fingern schnipseln ..
Die Videos können mit HTML5 abgespielt werden. Neue Entwicklungen wie Smooth / Adaptive
Streaming und Mehrkanalton bleiben außen vor. So ist es mit fast allen Funktionen
? die Cross-Platform Fähigkeit kauft man sich mit den Abstrichen im Funktionsumfang
und einer fragmentierten Entwicklung.
Die HTML5-Spezifikation steht für viele für das standardisierte offene Web, in dem
die Hürden überwunden und sowohl die Themen rund um User Experience als auch die fehlende
Funktionalität gelöst werden. Eine Traumvorstellung. Leider aber auch nicht viel mehr
als Wunschdenken im echten Leben, vor allem in den nächsten Jahren.
Es existiert keine goldene, immer richtige Vorgehensweise. Am Ende bleibt immer die
Wahl der besten Vorgehensweise für das eigene Benutzerszenario. In manchen ist die
Entwicklung mit Flash und Silverlight sinnvoll, in manchen reicht HTML5 in jedem Fall.
Es ist aber in beiden Fällen wichtig, dass die Entwicklung mit vernünftigen Werkzeugen
und Frameworks durchgeführt werden kann. Und das ist die spannendste Fragestellung
im Moment.
Insofern: Silverlight ist nicht tot, Flash ist nicht tot, HTML4 ist nicht tot, HTML5
ist nicht die ultimative Lösung. Wir sind noch nicht fertig ..
PS: und auch nicht allein mit der Problematik :-)
Mozilla Foundation und Google legten vor und nun schreitet auch Microsoft im Browser-Rennen
voran - die neuste Version 9 von Internet Explorer wird nun in einer finalen Version
zum Download bereitgestellt. Unter den 39 Sprachen ist Deutsch natürlich auch dabei:
[1] http://www.beautyoftheweb.com/
Die interessanteste Neuerung betrifft die Hardware-Beschleunigung die genau vor einem
Jahr im IE Blog vorgestellt wurde:
[2] http://blogs.msdn.com/b/ie/archive/2010/03/16/html5-hardware-accelerated-first-ie9-platform-preview-available-for-developers.aspx
Weiterhin spannend ist die Unterstützung der Geolocation API zur Standortbestimmung
im Browser:
[3] http://msdn.microsoft.com/de-de/library/gg589502(v=VS.85).aspx
Persönlich finde ich die Integration von den Developer Tools (auf F12 drücken) im
unteren Bereich praktisch. Hier kann man auch zwischen den verschiedenen Browser-Versionen
des IE umschalten.
Ich kann mich noch gut an meinen Vortrag vor ca. zwei Jahren auf der ECM-Konferenz der Computerwoche in Frankfurt erinnern, wo ich das Thema "ECM
in the Cloud" vorgestellt und mit dem Fachpublikum (überwiegend IT-Manager und
technische Geschäftsführer) diskutiert habe. Damals war der Grundtenor des Publikums
klar ? noch mindestens 10 bis 15 Jahre müssen wir warten bis das Thema wirklich aktuell
wird. Nicht viel anders klang es beim Treffen ded German Architects Councils. Wenn
ich aber die aktuellen IT-Nachrichten betrachte, wundere ich mich wie diese 15 Jahren
so schnell vergangen sind ..
Alles nur heiße Luft?
Wolkig ging es auch in Hannover zu - ?Cloud Computing? ist das große Leitthema der
CeBIT 2011. Kaum eine Ecke der Ausstellung ist nicht mit irgendeinem Hinweis versehen,
die Inhalte oder Services kämen ?aus der Cloud?. Sogar die Besucher wurden kurzerhand
?in die Cloud? verschoben und mit diversen Services bedient.
Es freute mich sehr, als sich eine wirklich seltene und daher umso spannendere Gelegenheit
für den Austausch zum Leitthema mit Jean-Philippe Courtois, President Microsoft International
bei der Microsoft Corporation, Ralph Haupter, Geschäftsführer der Microsoft Deutschland
und Dr. Said Zahedani, Mitglieder der Geschäftsleitung und Senior Director der DPE
Gruppe, während der CeBIT ergab.
Denn auch Microsoft setzt auf die Cloud [1], sieht sich sogar als die ?Cloud Company?
und bietet ein breites Portfolio an Lösungen in diesem Bereich an. Es war die richtige
Zeit für die Frage ?Quo Vadis Microsoft?? in Sachen Cloud.
Wolkige Aussichten bei Microsoft
Gleich am Dienstagmorgen hat Jean-Philippe in Rahmen der CeBIT Global Confernce eine
Keynote zum Thema Cloud Computing gehalten und eine Einführung in das Thema sowie
in die Herausforderungen der heutigen IT-Welt.
Mit den Cloud-basierten Angeboten wird eine bereits vorhandene globale IT-Infrastruktur
verwendet, die von einem externen IT-Team betrieben und auf dem letzten Stand gehalten
wird. Die notwendige Skalierung, weltweite Zugänglichkeit und Verfügbarkeit wird on-demand
bereit gesteellt und gehört zum Versprechen eines Cloud Angebots dazu ? der Nutzer
erhält nicht die Einsicht in die Welt hinter den Kulissen, jedoch die notwendige Leistung
und die Skalierung, die er benötigt. Gleichzeitig entfällt die Notwendigkeit eigene
Infrastrukturen aufzubauen, zu betreiben und zu administrieren. Damit wären die Themen
Konsolidierung und Kosteneinsparrungen auch plausibel dargestellt, ohne weiter hier
ins Detail zu gehen ..
Das wär?s auch, wenn Cloud Angebote nur die Basis der IT-Infrastruktur (Hardware,
Betriebssystem und Server) zur Verfügung stellen würden. Schnell wird auch die Frage
nach Flexibilität, Elastizität und Dynamik ins Spiel gebracht. Mit Windows Azure geht
Microsoft den Schritt weiter und bietet neben der Infrastruktur auch die Entwicklungsplattform
samt notwendigen Services in der und für die Cloud mit an. Damit wird umfassend für
die Skalierung mit den Anwendungen, die bereits für die Verwendung in der Cloud-basierten
Umgebungen erstellt worden sind, gesorgt. Vorausgesetzt natürlich es wird Service-orientiert
gedacht und die Entwicklungsplattform sinvoll in die eigene Software-Architektur integriert.
Auf Basis dieser kurzen Ausführung ergeben sich schon die Vorteile der Verwendung
der Cloud, bei Microsoft in diesem Fall der Windows Azure Plattform, bei großen Unternehmen,
die vorwiegend global tätig sind und große Rechenzentren unterhalten. Es ist insofern
auch nicht verwunderlich, dass ziemlich alle großen Firmen in Deutschland eine ?Cloud-Strategie?
haben und viele mit innovativen Umsetzungen in der Öffentlichkeit glänzen. Auch Bitkom
widmete einen großen Bereich der Halle 4 der Vorstellung diverser Cloud-Angebote hiesiger
Unternehmen.
Daher wollte ich von den Herren wissen, ob die Cloud-Angebote von Microsoft auch für
die andere Schicht der Wirtschaft, nämlich für die Start-Ups geeignet sei.
Cloud und die Start-Ups
Offensichtlich liegt das Thema Jean-Philippe Courtois am Herzen. Er erwähnte enthusiastisch
die Microsoft BizSpark-Initiative (technische und finanzielle Unterstützung für die
Start-ups, [2]) um gleich danach zu betonen, dass die Start-Ups von heute die perfekte
Kunden für die Cloud-Angebote sind. Die Herausforderungen einer globalen IT können
nur mit einer Anwendung basierend auf einer globalen IT-Infrastruktur bewältigt werden,
kein Start-Up sei aber in der Lage diese Infrastruktur selbst bereit zu stellen. Klein
anfangen und sehr schnell wachsen ist die Natur eines Start-Ups, in der IT-Welt ist
dies aber nicht einfach realisierbar und zugleich mit signifikanten Investments verbunden.
Hinzu kommt auch die Tatsache, dass die Start-Ups neu anfangen und in der Lage sind
die neusten Entwicklungen zu nutzen. Bei größeren Unternehmen sind die sog. Legacy-Probleme,
nämlich die Migration bestehender Strukturen und die Anbindung an diverse, teils veraltete
Systeme eine der größten Herausforderungen. Alle diese Probleme sind bei einem Start-Up
eben nicht vorhanden.
Microsoft versucht auch im Gegensatz zu Amazon und Google, zwei weiteren Cloud-Anbietern,
auch die Aufgaben der Entwickler zu vereinfachen und mit vorgefertigten Applikationsbausteinen
den Bau von Applikationen zu unterstützen. An der Kostenseite stehen auch seitens
Microsoft neben Test-Accounts (die kräftig auf der CeBIT beworben wurden) auch diverse
kostenlose Angebote für kleine Unternehmen.
Spannend war die Aussage, das von rund 35.000 Azure-Anwendungen rund ein Drittel von
den Start-Ups entwickelt wurde und in den top 15 Applikationen auch einige Start-Ups
vertreten sind.
Quo Vadis Microsoft?
Wenn wir schon dabei waren wollte ich wissen, ob die Cloud ein mit der Einführung
des .NET Frameworks vergleichbar großer Schritt für die Entwickler darstellt.
Jean-Philippe bestätigte, dass die .NET Plattform die Herausforderungen der damaligen
Zeit, nämlich der Übergang von monolitischen Desktop-Anwendungen hin zu vernetzten,
Service-orientierten Anwendungen auf verschiedenen Gerätetypen ermöglichen sollte.
Es hat Microsoft einige Jahre gekostet, die Vision hinter .NET in der realen Welt
zu implementieren, aber heute sieht Microsoft diese Aufgabe als erfüllt an. Die .NET
Plattform ist die Plattform der Wahl geworden und hat sich erfolgreich neben Java
im Unternehmen und neben zahlreichen Web-Frameworks mit ASP.NET im Web etabliert.
Nun aber kommt eine nächste Herausforderung auf die Entwickler (und Microsoft) zu,
die mit der Skalierung und fortschreitender Globalisierung zusammen hängt und bisherige
Anforderungen bei weitem übersteigt. Und hier soll der Cloud-Ansatz helfen. Microsoft
sieht aber hier nicht den nächsten getrennten Folgeschritt, vielmehr wird die bestehende
.NET Plattform mit der Cloud erweitert ? Windows Azure setzt auf bekannte Standards
und wird von den gleichen Entwicklungstools unterstützt. Die Cloud seit eine logische
Erweiterung der bisherigen .NET Plattform, die Entwickler bemächtigen soll neue Chancen
zu nutzen.
Microsoft sei es sehr ernst in dieser Sache und die Investments in die Entwicklung
der Plattform sollen es auch plausibel beweisen. Wenn man sich schon anschickt die
Firma als die ?Cloud Company? zu bezeichnen, dann meint man es auch so. Dies soll
sich in allen Angeboten wiederfinden ? die zukünftige Microsoft-Strategie wird durch
die Cloud geprägt und weiter geführt.
Er meinte in diesem Zusammenhang:
"Cloud Computing marks a major paradigm shift
in the way companies and organizations access software and computing power. ICT creates
cost and efficiency benefits which are available to organizations of all sizes, from
the largest of enterprises to the smalles of start-ups, and even in the public sector
in areas like health and education."
Zusammengefasst: die bessere Cloud
Die strategische Sicht: aus .NET wird .NET + Cloud geeignet für die kleinen und für
die großen. Microsoft sieht die eigene Stärke in der einheitlichen Plattform, die
sowohl die Anforderungen der IT-Pro Welt bedient als auch die Entwickler auf die nächste
Stufe der Entwicklung bringt. Und dies, betonte Jean-Philippe am Ende, sei die bessere
Cloud, die nicht nur die .NET Anwendungen unterstützt, vielmehr läuft auf der Azure
Plattform eine Vielzahl an Programmiersprachen, darunter PHP, und Server-Anwendungen.
Für jeden ist was dabei.
Nicht uneingenützig waren die Fragen, denn unser Investment in die Cloud-Version des
AxCMS.net [3] wollte ich bestätigt bekommen. Und aufgrund des Gesprächs kann ich sagen
.. die Zukunft der .NET Entwickler ist aus der Microsoft-Sicht offensichtlich in der
Tat wolkig. :-)
[1] http://www.microsoft.com/germany/business/cloudservices/default.aspx
[2] http://msdn.microsoft.com/de-de/ff963029.aspx
[3] http://de.axcms.net/
Herzlichen Dank an Dorothea, Kay und Achim von
Microsoft Deutschland für die Organisation des Treffens. Beste Grüße an Nicki
ICE Wruck und Dr.
Windows Martin Geuß sowie an das MSND Bus
Team. :-)
Im Vorfeld zweier wichtigen Erreignisse dachte ich, es sei die höchste Zeit die Blog Engine aus dem Schlafmodus zu holen. Ein besonderer Gruß gilt dem Kay G. :-)
Nächste Woche, soweit die Schneemassen meine Reise erlauben, werde ich mich auf dem
Weg nach Paris zur LeWeb 2010 Konferenz machen. Wir stellen in diesem Jahr gemeinsam
mit Microsoft Corporation dort aus und bereiten auch gleich zwei Neuigkeiten vor,
die kurz in diesem Video erwähnt worden sind. In einem separaten Blog-Posting werde
ich näher darauf eingehen, jetzt aber zum wichtigsten Teil der Ankündigung - es gibt
auch was tolles zu gewinnen - eine brandneue Xbox 360 mit Kinect Controller! Wie und
was findet man auf folgender Seite:
[1] http://bit.ly/AxCMS10
Wie bereits angekündigt [1] fand der erste ".NET Day Franken" in Nürnberg statt. Und
es war Klasse!
Mehr als 100 Teilnehmer fanden den Weg in das Konferenzzentrum des brandneuen
NH Hotels in Nürnberg. Ein interessiertes und wirklich kompetentes Publikum. Es hat
mir sehr viel Spaß bereitet die Keynote des Events zu halten, obwohl ich gesundheitlich
angeschlagen war. Es freute mich auch sehr zu sehen, dass die Keynote gut angekommen
ist. Ganz lieben Dank für die hervorragenden Bewertungen. :-)
Neben mir standen viele bekannte Gesichter der .NET-Szene in Deutschland auf dem Podium
und lieferten tolle Vorträge: Christian Weyer, Golo Roden, Constantin Klein, Thomas
Haug, Martin Vollmer, Thomas Hemmer, Jürgen Laude, Thorsten Hans, Hannes Mühlenberg
und Daniel Meixner. Hohe Qualität in der Metropolregion.
Nicht zuletzt geht ein dickes Lob an Bernd, Tom und Moni für eine fantastische Organisation
und die Durchführung des Events. Besten Dank dafür!
[1] http://tomicic.de/2010/05/17/KeynoteBeimNETDayFranken.aspx
[2] http://www.dotnet-day-franken.de/
Als Folgebeitrag zur "Media Transformation Story" [1] empfehle ich den gerade veröffentlichten
Whitepaper zu den Hintergründen der IT-Infrastruktur bei den Olympischen Winterspielen
in Vancouver.
[1] http://tomicic.de/2010/05/14/TellingTheMediaTransformationStoryTheOlympicGames.aspx
[2] http://learn.iis.net/page.aspx/900/nbc-online-video-monetization-and-highlights-creation-for-the-2010-winter-olympics/
Eine der interessanten neuen Entwicklungen ist der Silverlight Rough Cut Editor, eine
Lösung zur Bearbeitung von IIS Smooth Streaming Video-Dateien, die inzwischen kostenfrei
zur Verfügung gestellt wurde.
Eine neue interaktive Gallerie mit wirklich aussergewöhnlichen Bildern [1] ging gerade
online bei STERN.DE.
Die Gallerie basiert auf der neusten Microsoft Silverlight 4 Technologie und wurde
mit Hilfe des SilverHD-Frameworks [2] von Axinom erstellt. Nun auch im Metro-Design
mit Deep Zoom Framework verfügbar :-)
[1] http://www.stern.de/gallery/
[2] http://silverhd.net
Ist
doch klar! :-)
Deshalb erstatten wir [1] allen Firmen, die AxCMS.net Solution Provider bis zum Viertelfinalspiel
am Samstag werden, die vollständige Jahresgebühr sobald Thomas Müller den Pokal überreicht
bekommt!
'54 '74 '90 2010!! :-)
[1] http://de.axcms.net/de_axcms_WM_Special.AxCMS#2
In vielen Firmen, bspw. bei den Entwicklungsteams in einer Bank ist aus
diversen Gründen die Installation eines lokalen Web Servers auf der Entwicklungsmaschine
nicht möglich, auch wenn die Web-Entwickler dies für die eigene tägliche Entwicklung
benötigen. Die Applikationen werden zum Test in eine abgeschlossene Test-Umgebung
deployed und ausgeführt, getestet und freigegeben.
Die Kluft zwischen dem großen Internet Information Server (IIS) auf einer und dem
kleinen Visual Studio Web Serverchen auf der anderen Seite war bisher recht groß,
allein aufgrund der Funktionalität des späteren produktiven Web Servers... es fehlte
etwas dazwischen, eine Mischung, eine Brücke, die die beiden Welten besser verbindet.
Scott Guthrie hat in seinem Blog [1] gerade die Verfügbarkeit des neuen Produkts "IIS
Express" bekannt gegeben, eines Produkts der die oben erwähnte Lücke besser füllen
sollte. Wie bei Scott üblich ist die gesamte Applikation im Detail in einem langen
Post beschrieben.
Prädikat: Lesenswert!
[1] http://weblogs.asp.net/scottgu/archive/2010/06/28/introducing-iis-express.aspx
Eine neue und richtig ansprechende Umsetzung eines internationalen Online-Portals:
Ifolor AG [1] hat sich für den internationalen Relaunch in 6 Ländern für AxCMS.net
[2] entschieden und erfolgreich durchgeführt.. Was man im Vordergrund nicht sieht
ist natürlich die monatelange Arbeit im Hintergrund - eine umfassende Integration
mit internen ERP- und Produktionssteuerungssystemen in verschiedenen Ländern für die
Abbildung und Optimierung der Geschäftsprozesse. Denn das Layout ist es nicht mehr
dieser Tage, die Funktionalität muss stimmen und auch Vorteile bringen.
Ein tolles Projekt. Glückwunsch an das Team!
[1] http://www.Ifolor.de
[2] http://de.AxCMS.net
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